Perplexity oder Piloti?
Piloti zieht für jede Planungsfrage das Landesrecht des Projekts aus dem RIS und die OIB-Richtlinien heran und recherchiert bei Bedarf auch im Web. Perplexity sucht im Web und nennt zu jeder Antwort die Quellen. Beim Baurecht entscheidet, welche Fassung im Bundesland gilt.
Angaben zu Perplexity laut Perplexity (perplexity.ai), gelesen im September 2026. Preise nennen wir nicht, weil sie je Tarif wechseln.
Kurz gesagt
Für Baurecht in Österreich ist Piloti die bessere Wahl: Es zieht das Landesgesetz und die OIB-Ausgabe heran, die im Bundesland des Projekts gelten, prüft jede Fundstelle gegen den Quelltext und arbeitet im Projekt. Perplexity passt für aktuelle Recherche im offenen Web.
Was Piloti beim Baurecht leistet
Piloti zieht die Gesetze des Bundeslands heran, in dem Ihr Projekt liegt, und die OIB-Richtlinien in der Ausgabe, die dort gilt. Dazu kommen Bundesgesetze wie ASchG, UVP-G und Gewerbeordnung, Ihr Büroarchiv und die Projektdokumente. Wo das Web weiterhilft, etwa bei Herstellerangaben, recherchiert Piloti auch dort und verlinkt jede Quelle.
Jede Fundstelle wird gegen den Quelltext geprüft, bevor sie erscheint; RIS-Quellen öffnen sich an der markierten Stelle. Fehlt ein entscheidender Fakt wie die Gebäudeklasse, fragt Piloti einmal nach, statt zu raten.
Im Detail
| Piloti | Perplexity | |
|---|---|---|
| Prinzip | Österreichisches Baurecht als Grundlage, dazu Büroarchiv, Projektdokumente und Websuche | Antworten aus dem Web, mit Quellen zu jeder Antwort |
| Quellen | Landesrecht aus dem RIS, OIB-Richtlinien, Normenverzeichnis, Bundesgesetze wie ASchG, UVP-G und Gewerbeordnung | Offenes Web; in Spaces zusätzlich eigene Dateien |
| Websuche | Ja, jede Quelle verlinkt, neben dem Baurecht | Kern des Produkts |
| Bundesland und Ausgabe | Zieht die Gesetze des Bundeslands heran und nennt die OIB-Ausgabe, die dort gilt | Hängt davon ab, welche Seiten die Suche findet und ob Sie beides in der Frage angeben |
| Belege | Fundstelle bis Paragraf, Punkt oder Seite, gegen den Quelltext geprüft; RIS-Quellen öffnen an der markierten Stelle | Links zu den Webseiten, aus denen die Antwort stammt |
| Projektarbeit | Projekte mit Plänen, Fassungen, Aufgaben, Projektgedächtnis und Freigabe | Spaces verbinden Websuche und eigene Dateien zu einem Thema |
| Training | Kein Training mit Büro-Daten | Laut Perplexity: Enterprise-Daten kein Training; in Free und Pro ist die Nutzung zur Verbesserung der Modelle standardmäßig an und abschaltbar |
Angaben zu Perplexity laut Perplexity, gelesen im September 2026. Stimmt etwas nicht mehr, schreiben Sie uns, und wir korrigieren es.
Wo Piloti vorn liegt
- Landesrecht aus dem RIS statt der Seite, die in der Suche oben steht. Piloti zieht die Gesetze des Bundeslands heran, in dem das Projekt liegt.
- OIB-Richtlinien mit Punkt und Seite, in der Ausgabe, die dort gilt.
- Fundstellen werden gegen den Quelltext geprüft, bevor sie erscheinen.
- Websuche inklusive: Jede Quelle ist verlinkt, und die Antwort zeigt, ob eine Aussage aus dem Baurecht, dem Büro, dem Projekt oder dem Web stammt.
- Das Projekt: Pläne, Aufgaben, Aktenvermerke zur Freigabe und ein Gedächtnis für das schon Geklärte.
Wofür Perplexity gut passt
- Aktuelles aus dem Web: Förderungen, Herstellerangaben, Marktberichte, eine Novelle, über die gerade berichtet wird.
- Breite Recherche und Nachrichten weit über das Baurecht hinaus, mit Quellen bei jeder Antwort.
- Sofort nutzbar, auch im kostenlosen Tarif.
Warum das Web beim Baurecht wenig verlässlich ist
Baurechtliche Antworten stehen im Web oft in PDFs unterschiedlichen Alters: ein Merkblatt einer Landesregierung, das vor einer Novelle geschrieben wurde, ein Vortrag bei der Kammer, eine Herstellerseite, die OIB-Richtlinie in der Ausgabe 2019 neben der von 2023. Eine Suche ordnet nach Relevanz, nicht danach, welche Fassung heute im Bundesland verbindlich ist.
Dazu kommen neun Bauordnungen. Eine Seite über das Wiener Baurecht beantwortet keine Frage zu einem Projekt in Vorarlberg, auch wenn sie in der Suche oben steht. Perplexity nennt die Quelle; ob sie für Ihr Bundesland und Ihre Ausgabe gilt, prüfen Sie selbst. Piloti geht vom Bundesland des Projekts aus und nennt die Ausgabe, die dort gilt.
Gut zu wissen
Die Verantwortung für den Entwurf bleibt beim Planungsbüro. Piloti nennt zu jeder Antwort die Quellen, damit Sie sie prüfen können, und fragt nach, wenn ein entscheidender Fakt fehlt. Einen Heizwärmebedarf berechnet Piloti nicht; es sagt, welche Anforderung gilt und wie ein Wert dazu steht.
Häufige Fragen
Kann Perplexity Fragen zum österreichischen Baurecht beantworten?
Es findet dazu Seiten im Web und nennt sie als Quellen. Ob die gefundene Fassung für Ihr Bundesland und die dort geltende OIB-Ausgabe stimmt, entscheidet die Suche nicht. Piloti geht vom Landesrecht des Projekts aus dem RIS aus und prüft jede Fundstelle gegen den Quelltext.
Welche Quellen nutzt Perplexity?
Das offene Web, mit Links zu den Seiten, aus denen die Antwort stammt. In Spaces lassen sich laut Perplexity Websuche und eigene Dateien verbinden. Einen eigenen Bestand an Landesbauordnungen und OIB-Richtlinien nennt Perplexity nicht.
Verwendet Perplexity meine Fragen zum Training?
Laut Perplexity werden Enterprise-Daten nicht zum Training verwendet. In Free und Pro ist die Speicherung von Daten zur Verbesserung der Modelle standardmäßig an und lässt sich abschalten. Piloti trainiert keine Modelle mit Büro-Daten.
Recherchiert Piloti auch im Web?
Ja. Neben den Landesgesetzen aus dem RIS, den OIB-Richtlinien und Ihren Dokumenten sucht Piloti im Web und verlinkt jede Quelle. In der Antwort sehen Sie, ob eine Aussage aus dem Baurecht, aus Ihrem Büro, aus dem Projekt oder aus dem Web stammt.
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