KI für Ziviltechniker:innen und Ingenieurbüros
Wer eine Stellungnahme unterschreibt, braucht mehr als eine plausible Antwort: die Fundstelle, die Annahme und die Grenze der Aussage. Piloti ist darauf gebaut, alle drei offen zu legen.
Kurz gesagt
Für Ziviltechniker:innen und Ingenieurbüros im Bauwesen recherchiert Piloti die Anforderungen aus Landesrecht, OIB-Richtlinien und Bundesrecht, trennt dabei Anforderung und Nachweis und legt Ergebnisse als belegte Berichte mit Befundmatrix im Projekt ab. Berechnungen, Bemessung und Unterschrift bleiben bei Ihnen.
Was Piloti übernimmt
- Tiefenrecherche: Piloti schlägt einen Plan vor, Sie bearbeiten ihn, der Bericht landet im Projekt unter „Berichte“, mit Urteil und Befundmatrix, als PDF oder Word exportierbar.
- Brandschutz: Brandabschnitte, Fluchtwege und Feuerwiderstand, sobald die Gebäudeklasse steht, getrennt nach dem, was die Richtlinie verlangt, und dem, ob dieses Gebäude es erfüllt.
- Wärme- und Schallschutz: U-Wert-, HWB- und Schallanforderungen, zuerst geklärt, ob Neubau oder Bestand.
- Prüfungen nach Gebäudeklasse als Tabelle mit Fundstelle und Ergebnis je Zeile, etwa „2 erfüllt · 1 offen“, und Varianten in Tabs, etwa zwei Bundesländer nebeneinander.
- Eigene Arbeitsweisen im Skill-Editor, damit wiederkehrende Prüfungen so ablaufen, wie Ihr Büro sie macht.
Die Lage in Ziviltechnik- und Ingenieurbüros
Brandschutzplanung, Bauphysik, Tragwerksplanung, Prüfberichte, Gutachten: Ziviltechniker:innen und Ingenieurbüros arbeiten oft für Architekturbüros und Bauherren in mehreren Bundesländern, meist mit wenig Zeit und hoher Haftung. Jede Aussage im Bericht muss sich auf eine Fundstelle stützen, und die Fundstelle muss im Land und in der Ausgabe stimmen, die für das Projekt gilt.
Genau dort entsteht der Aufwand: Die OIB-Richtlinien gelten laut OIB-Übersicht nicht überall in derselben Ausgabe, die Länder ergänzen eigene Regeln, und im Bestand gilt oft etwas anderes als im Neubau. Das eigentliche Fachwissen ist da; es ist das Nachschlagen und Belegen, das Tage frisst.
Eine Woche mit Piloti
Ein erfundenes Beispiel, kein Kundenbericht. So kann eine Woche in einem Büro für Brandschutz und Bauphysik aussehen.
- 01
Montag
Ein Architekturbüro schickt einen Wohnbau in Gebäudeklasse 4 in Niederösterreich. Piloti übernimmt die bestätigte Gebäudeklasse aus dem Projekt und stellt die Brandschutzanforderungen als Tabelle zusammen.
- 02
Dienstag
Tiefenrecherche zu einer Aufstockung, die in Wien und in Graz geplant wird. Sie streichen einen Punkt aus dem vorgeschlagenen Plan und ergänzen einen; danach liegt der Bericht im Projekt.
- 03
Mittwoch
Sanierung eines Schulgebäudes: Piloti klärt zuerst, ob Neubau- oder Bestandsanforderungen an den Wärmeschutz gelten. Den HWB rechnen Sie wie immer in Ihrer Software.
- 04
Donnerstag
Der Entwurf des Prüfberichts wird im Gespräch überarbeitet. Jede Fassung bleibt erhalten; die Kollegin fordert Änderungen an, dann wird freigegeben.
- 05
Freitag
„Prüf das jeden Montag“: Piloti geht die offenen Punkte des Wohnbaus ab jetzt jede Woche neu durch.
Daten und Vertraulichkeit
Unterlagen Ihrer Auftraggeber bleiben im Projekt, Ihr Büroarchiv ist für kein anderes Büro sichtbar, mit den Daten wird kein Modell trainiert, und Pläne bleiben Eigentum des Büros. Die Einzelheiten für Ihre Verträge stehen in der Datenschutzerklärung.
Pilotphase
Piloti ist in der Pilotphase mit ausgewählten Büros. Der beste Test ist eine Frage, die Sie diese Woche ohnehin beantworten müssen: Schicken Sie sie über „Mit einer echten Frage testen“.
Gut zu wissen
Berechnung, Bemessung und Unterschrift bleiben bei Ihnen; Piloti recherchiert die Anforderung und legt jede Fundstelle offen, damit Sie sie prüfen können. Verweist eine Richtlinie auf eine ÖNORM, nennt Piloti sie, und den Normtext schlagen Sie in Ihrer Lizenz nach. Ein von Piloti geschriebenes Dokument wird zur zitierbaren Quelle, sobald Ihr Büro es freigibt und veröffentlicht.
Häufige Fragen
Kann Piloti ein Gutachten oder eine Stellungnahme schreiben?
Piloti entwirft Dokumente wie Aktenvermerk, Protokoll oder Checkliste und legt Tiefenrecherchen als Bericht mit Befundmatrix ab. Fachliche Aussage, Verantwortung und Unterschrift bleiben bei Ihnen; ein Entwurf wird erst zur Quelle, wenn Ihr Büro ihn freigibt.
Rechnet Piloti den HWB oder U-Werte?
Die Berechnung bleibt in Ihrer Fachsoftware. Piloti klärt, welche Wärmeschutzanforderung gilt, ob Neubau oder Bestand, nennt die Fundstelle und stellt Ihre gerechneten Werte dem Grenzwert gegenüber, mit Ergebnis je Bauteil.
Wie geht Piloti mit ÖNORMen um?
Piloti nennt die Norm, auf die eine Richtlinie oder ein Gesetz verweist, an der Stelle, an der sie zählt. Den Normtext schlagen Sie in Ihrer eigenen Lizenz nach.
Wie geht Piloti mit unterschiedlichen OIB-Ausgaben um?
Piloti sagt, welche Ausgabe im Bundesland des Projekts gilt, wenn das die Antwort verändert. Zwei Länder kann es in Tabs nebeneinanderstellen. Übergangsregeln prüfen Sie in der Bautechnikvorschrift des Landes.
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